OpCon 18.1: Vom MVP zum MVP

Minimum Viable Product (MVP) ist eine gängige Technik für Start-ups und Unternehmen, die neue Produkte entwickeln. Die Logik ist einfach: Fügen Sie die minimale Anzahl an Funktionen hinzu und begrenzen Sie den Umfang, damit Sie ein Produkt haben, das funktioniert und gegenüber Early Adopters Potenzial beweist. Die Hoffnung ist, dass die Nutzer dabei helfen, die Richtung der zukünftigen Funktionsentwicklung in einer Art zu bestimmen, die zu einer Steigerung von Umsatz und Wachstum führt. Im Idealfall dauert die MVP-Phase nicht zu lange und die Funktionen beginnen sich bald zu entwickeln; andernfalls können Kunden leicht frustriert werden. Dies ist einer der möglichen Nachteile von MVP; aber es gibt noch andere. Oft hoffen Unternehmen, dass ihre Nutzer die Entwicklung mit aufschlussreichen und innovativen Ideen leiten, so dass der Entwicklungsaufwand minimiert werden kann. In Wirklichkeit wird dies wahrscheinlich nicht der Fall sein. Frühe Anwender haben vielleicht Einblick in die Einführung neuer Technologien in ihrem Unternehmen, aber dies setzt voraus, dass die Anwender genug technisch gebildet und sachkundig sind. Werden ihre Erfahrungen Ideen hervorbringen, die sich in wertvolle Funktionen umsetzen lassen, die einen breiteren Kundenkreis ansprechen?

Das MVP-Wertargument hat zwei Seiten – dass Sie durch Kundenfeedback innovieren oder dass echte Innovation das Produkt von Visionären ist. Beides ist nicht ganz richtig, auch wenn Sie vielleicht Glück haben. Ich bevorzuge einen Ansatz, bei dem wir die Bedürfnisse und Probleme unserer Kunden durch Qualitätsforschung und Kommunikation verstehen. Wir verbinden das dann mit unseren besten Architekten, Designern und Visionären, die über ein tiefes Verständnis von Branche und Technologie verfügen. Erfolg in Form von wertvollen und überzeugenden Lösungen wird wahrscheinlich nur durch Forschung und Verständnis erzielt werden - was oft als harte Arbeit gilt. Doch im Zeitalter disruptiver Technologien reicht das vielleicht nicht aus. Wir müssen unsere Vision ständig mit der Realität, sowie Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden in Bezug auf neue geschäftliche Herausforderungen und technologische Veränderungen vergleichen.

Often companies hope that their users will guide the development efforts with insightful and innovative ideas, so development efforts can be minimized.Paul Wade, Vice President of Product

Ich bin sehr beeindruckt von SAP als Unternehmen und sie sind ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, das zuhört und lernt; sie bewerten und entwickeln sich ständig weiter. Ihr softwaredefiniertes ERP-Konzept nahm schnell eine dominante Stellung in einem wettbewerbsintensiven Markt ein und hat sich mit großartigen neuen Konzepten wie In-Memory-Datenbanken weiterentwickelt. In jüngster Zeit hat sich das Aufzeichnungssystem zu einer Plattform für digitales Geschäft entwickelt. Sie setzen auf Cloud-Strategien, und da Sicherheitsbedenken für Cloud Computing am Verschwinden sind, könnte das extrem erfolgreich werden.

Mit dieser Marktstärke im Sinne hat SMA Solutions die Entwicklung einer eigenen SAP-Integration in Angriff genommen. Aus der Forschung ging hervor, dass unsere Kunden mehr Kontrolle und eine stärkere Integration zwischen SAP-Aufgaben und nicht-SAP-Aufgaben (solchen, die anderswo im Unternehmen anfallen) wünschen. Stärkere Kontrolle über Child-Prozesse und automatisierte Wiederherstellung waren ebenfalls wichtige Punkte in unseren Diskussionen. Das Ergebnis ist eine superstarke SAP-Automatisierung, die genau zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt kommt, um bestehenden Kunden hochmoderne Automatisierungsmöglichkeiten zu bieten und neue Kunden dazu zu gewinnen. Möglicherweise haben wir das, was einst unser MVP (unsere SAP-Integration) war, zu unserem Most Valuable Player (MVP) weiterentwickelt.

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Paul Wade

Paul Wade ist Vice President of Products bei SMA Solutions. Er hat eine globale strategische Ausrichtung für SMA Produkte, Analystenbeziehungen, den Automatisierungsmarkt und neue Möglichkeiten. Paul ist ständig bestrebt, qualitativ hochwertige und einfach zu bedienende Lösungen zu finden, die Vertrauen schaffen und die Supportkosten für unsere Kunden senken. Sein innovativer Führungsstil in Kombination mit unserem erfahrenen Team von Produktmanagern hilft unseren Kunden, echten Wert und Wachstum zu erzielen.